Bernd P. Rexroth | Praxis für psychologisches Coaching und Beratung
"Wer die Dinge verändern will, muss bei sich selbst beginnen"

PQ- MATRIX - Die Persönlichkeits- Analyse

„Des Menschen Gemüt ist sein Geschick“

Was Dichter aller Länder und Epochen durch Intuition und genaue Beobachtung erkannten, haben Psychologen und Verhaltensforscher wissenschaftlich fundiert und systematisiert. Sie haben gezeigt, dass der Lebenslauf und die Möglichkeiten jedes einzelnen von seiner Charakterstruktur abhängig sind.

Der Mensch ist in einem Netz von Beziehungen und Einflüssen verstrickt, wie Elternpersönlichkeit, Erziehung, Umwelt, sozialer und ökonomischer Status, die er nur überwinden kann, wenn er sich selbst und andere zu erkennen vermag. 

Jedermann glaubt, sich selbst am besten zu kennen. Die anderen wissen es natürlich besser, und zu manchen einsichtigen Zeiten gibt man ihnen recht – so gut kennt man sich doch nicht. 

Ob man den Menschen als Summe seiner Eigenschaften betrachtet oder wie Wilhelm Busch als „Knochensack voller Kniffe und Pfiffe“ – täglich stehen sich Menschen mit Verhaltensweisen gegenüber, die entweder konkurrieren oder harmonieren. 

Darum sind wir bemüht, hinter möglichst viele menschliche und allzu menschliche Eigenschaften zu kommen. Aus Interesse versteht sich, und weil eine erkannte Eigenschaft nur noch halb so gefährlich bei Freund und Feind ist.

Irrtümer im Erwerb, in den Wissenschaften, sind gewiss bedauerlich und schädlich. Irrtümer in der menschlichen Kenntnis sind nicht selten lebensgefährlich.

Die Theorie des menschlichen Behaviorismus aus dem unser System entwickelt wurde, ist das Werk von Dr. William M.Marston.

Der Psychologe Dr. Marston lehrte an der Universität von Columbia in Missouri während der Jahre 1920-1930. Ein Höhepunkt seiner Karriere war die Erfindung des Lügendetektors.

1928 veröffentlichte Dr. Marston in seinem Buch “The Emotions of normal people“ die Theorie, die von uns benutzt wird. Außerdem ist er der Schöpfer des Karikaturenstreifens „Wonder Woman“, den er allerdings unter einem Pseudonym veröffentlichte.

 Dr. Marston betrachtete das menschliche Verhalten entlang zweier Achsen:

 – Gemäß der individuellen Gesamtdisposition als entweder passiv oder aktiv

– die Wahrnehmung seiner Umwelt entweder als antagonistic (unfreundlich) oder als friendly (freundlich).

 Indem die beiden Achsen waage- und senkrecht miteinander verlaufen, bilden sie durch ein Kreuz vier Quadrate, die das Modell des menschlichen Wesens beinhalten.

 1.   Aktivität unter unfreundlichen Voraussetzungen ist Dominanz gleichwertig.

2.   Aktivität unter freundlichen Voraussetzungen ist Influential (beeinflussend) gleichwertig.

3.   Passivität unter und freundlichen Voraussetzungen ist Compliance (einwilligend) gleichwertig.

4.   Passivität unter freundlichen Voraussetzungen ist Steadiness (Standhaftigkeit) gleichwertig.

 Dr. Marston nennt diese Faktoren „Inducement“ (Veranlassung, Beweggrund oder Anreiz).

Nach der Theorie von Dr. Marston neigt die Person dazu, ein persönliches Konzept zu erlernen, welches im Wesentlichen im Einklang mit den vier Faktoren aktiv-passiv-freundlich-unfreundlich stehen wird. Walter Clark war der erste, der die Theorie von Dr. Marston mit seiner AVA- Beschäftigung Vektor- Analyse (Activity-Vector-Analysis) in den kommerziellen Gebrauch brachte.

Einige seiner Mitarbeiter verließen ihn, um wenig später unter ihrem eigenen Namen erweiterte Anwendungsmöglichkeiten zu veröffentlichen. John P. Cleaver wurde durch sein Konzept „Self Discription“ und Arnold Daniels durch seinen „Predictive Index“ besonders anerkannt.

Das Persönlichkeitsprofil und das Positionskonzept PQ- Matrix sind die neuesten der Erscheinungsformen dieser Entwicklung und werden in unserem System benutzt.

 Die neuen Modelle wurden durch die Mitarbeit vieler industrieller Gesellschaften in der Praxis getestet und durch die Mitarbeit von Brookdale Community College, Kirkland College, Hamilton College unter der Gesamtleitung des prominenten Psychologin Dr. Thomas Mahan von The Citadel entwickelt.

 Die entwickelte Methodik wurde vereinfacht und beinhaltet trotzdem bemerkenswerte Bereicherungen und Verbesserungen:

 1.   Das System erlaubt eine schnelle Auswertung

2.   Die verwendeten Daten entsprechen den Normen des Jahres 1976, wurden permanent durch Praxistests erweitert und angepasst

3.   Es werden unterschiedliche Normen für Frauen und Männer benutzt

Die Lehre der vier Grundtemperamente inb den Farben Rot, Grün, Blau und Gelb wurde von dem Griechen Hippokrates vor 2400 Jahren entwickelt und bestätigte sich als eine einfache, einleuchtende und dabei so wirkungsvolle psychologische Charakteristik, dass sie ihren Einzug in das Zeitalter der Technologie halten konnte.

Einer der Hauptvorbehalte gegen die Theorien der vier Grundtemperamente ist die Tatsache, dass niemand eine totale Repräsentation einer der vier Temperamente sein kann.

  • Profiler_Männchen_frei
  • Profiler_Erfassungsbogen_2020 PsychBer
  • Profiler_screenshot1
  • PQ_mehrere1webkleinmitHand


Wir alle sind eine Mischung von zumindest zwei Temperamenten. Eines, das überwiegt und ein anderes, das ein kleinerer Teil des Ganzen ist. Wir haben vier Großeltern, und sie alle haben durch die Faktoren zu unserem Temperament beigetragen, und alle vier mögen verschiedene Temperamente gehabt haben.

Die Unterschiede sind vielerlei Art. So können zum Beispiel einige Menschen 60 % Sanguiniker und 40 % Melancholiker sein. Bei anderen finden wir Anlagen von sogar allen vier Temperamenten; gegebenenfalls 50 % Sanguiniker, 30 % Choleriker, 15 % Melancholiker und 5 % Phlegmatiker.

Bei der Erstellung unserer PQ- Persönlichkeitsprofile wird die Vermischung der einzelnen Temperamente ermittelt, kenntlich gemacht und ausgewertet. Die Gesetzmäßigkeiten des Abgangs sind in den Mendel´schen Regeln formuliert und gelten auch grundsätzlich für den psychischen Bereich. Nachdem es sich um Temperamentskonstanten, Begabungsgrößen, Verhaltensformen und Ansprechbarkeiten handelt, kann für manchen die Vererbung eine andere Bedeutung erhalten.

Die Anlagen entfalten sich im Verlauf der Entwicklung in der Auseinandersetzung mit der Umwelt. Besonders im psychischen Bereich kann man daher fast stets nur von ererbten Dispositionen, Tendenzen und Entwicklungsmöglichkeiten sprechen, die sich erst in der konkreten Situation, zum Beispiel bei Übung, Belastung und in der Bewährung als manifeste Merkmale oder Eigenschaften herausbilden.

Individuelle Eigenschaften, auch Modifikationen genannt, werden nicht vererbt oder doch nur dann, wenn sie selber Ausdruck einer latenten Erbanlage sind, doch lassen sich psychische nur sehr selten auf einen einzigen Gen beziehen.

 Entwicklung, auch erzieherische Einflussnahme, ist nur im Rahmen der erblichen Grenzen möglich.

verhältnismäßig großen Spielraum hat sie in der Formung des äußeren Verhaltens durch Gewöhnung und Übung. Fähigkeiten und Fertigkeiten können durch planmäßige Übung bis an die oberste Leistungsgrenze gesteigert werden.

Eine Beeinflussung der charakterlichen Grundfunktionen, der Ablaufs- und Temperamentseigenschaften und schließlich der vitalen Kernstruktur der grundlegenden Ansprechbarkeit und Zielrichtungen ist nur begrenzt möglich. 

Das wussten schon die Griechen der Antike. Seither gibt es wohl kaum eine begehrtere Fähigkeit, als Menschen einzuschätzen und beurteilen zu können. Ohne Menschenkenntnis wären die tragenden Figuren der Weltliteratur ebenso wenig denkbar wie digitales Marketing oder politische Massenmanipulation.


Wenn Sie mehr über die PQ- Matrix erfahren möchten, nutzen Sie das Kontaktformular. Sie erhalten gerne weitere Informationen.